Innenraumschadstoffe backnext


Schadstoffe im Innenraum können Ursache verschiedener gesundheitlicher Beschwerden sein. In der Regel gelangen diese Substanzen, entweder gasförmig oder an kleinste Staubpartikel gebunden, über die Atemwege in den menschlichen Körper.


Die Quellen können sehr verschieden sein:

  • Formaldehyd aus Spanhölzern,
  • Holzschutzmittel aus behandelten Hölzern,
  • Leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) aus Anstrichen und Möbeln,
  • Polychlorierte Biphenyle (PCB) aus Brandschutzanstrichen und Dichtungs-Fugenmassen,     
  • Polycylische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) z.B. aus Parkettklebern,
  • Künstliche Mineralfasern (KMF) aus Dämmwolle,

um nur einige Beispiele zu nennen. Mit Hilfe einer Schadstoffuntersuchung sind sowohl die Belastung des Innenraumes erkennbar als auch die Quelle (Bauteil, Möbel, Anstrich) für eine mögliche Sanierung identifizierbar.

Gesetzliche Grenzwerte gibt es zur Zeit nur für drei Schadstoffe, nämlich Asbest, Pentachlorphenol (PCP) und Polychlorierte Biphenyle (PCB). Für alle anderen Substanzen müssen Vergleichs- oder Richtwerte zur Einschätzung herangezogen werden. Da es aber nicht ein Probenahme- und ein Analysegerät für alle Schadstoffe gibt, sollte vor der Untersuchung, auch aus Kostengründen, eine Messstrategie festgelegt werden.


Folgende Fragen helfen dabei, das Problem einzugrenzen:

  • ist die Höhe einer Belastung festzustellen? 
  • soll eine vermutete Schadstoffquelle ausfindig gemacht werden?
  • gibt es einen Verdacht auf eine bestimmte Schadstoffgruppe?
  • welche Räume sind besonders betroffen?
  • wann ist eine Verschlimmerung der Situation eingetreten und
    welche Veränderungen in der Wohnung gingen damit einher?

Unter Umständen kann erst nach Begehung der Räumlichkeiten durch einen Gutachter der genaue Untersuchungsumfang festgelegt werden. Im Analysenbericht ist eine Bewertung der Belastungssituation für die jeweiligen Schadstoffe enthalten.

Liegt eine Grenzwertüberschreitung oder eine erhöhte Belastung vor, muss die Schadstoffquelle identifiziert und gegebenenfalls entfernt werden. Möglich ist, dass eine Quelle über einen längeren Zeitraum emittiert; in diesem Fall können sogenannte Sekundärquellen, Gebäudeteile oder Einrichtungsgegenstände mit erhöhter Belastung, in dem Raum entstehen.

Sollte die Schadstoffkonzentration nicht durch einfaches Auswechseln oder Entfernen der Quelle möglich sein, ist eine aufwändigere Schadstoffsanierung unumgänglich.


Die Wartig Chemieberatung GmbH bietet folgende Leistungen an:


Untersuchung von Luft-, Staub-, Material-, Wischproben auf organische Schadstoffe

  • Formaldehyd
  • Leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC)
  • Biozide wie z.B. Pentachlorphenol, Lindan, Pyrethroide
  • Polychlorierte Biphenyle (PCB)
  • Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
  • Chloranisole
  • Chlornaphthaline
  • Weichmacher (z.B.: Phthalsäureester)
  • Untersuchung auf "Black Magic Dust" bzw. „Fogging“

Untersuchung von Luft- und Materialproben auf anorganische Schadstoffe

  • Asbest
  • Künstliche Mineralfasern
  • Schwermetallhaltige Anstriche

Hygienische Untersuchungen des Innenraumes

  • Erstellung von Gutachten über Schimmelbelastungen im Innenraum
  • Hygieneinspektionen von Raumlufttechnischen Anlagen nach VDI 6022

Untersuchung von Schadstoffbelastungen nach Brandschadensfällen



Weitere Informationen

Informationsblatt: Schadstoffe im Innenraum (.pdf)
Informationsblatt: Flüchtige Kohlenwasserstoffe VOC (.pdf)


Ihr Ansprechpartner für Innenraumschadstoffe:

Bernd Schieffer
Chemiker
 
Kontakt:
Tel.:
eMail:
+49 (0) 6421 – 30 90 862
schieffer@wartig.de


 

block home1 block home2
  Schadstoffe in Holz, KMF als Isolierung   VOC: Flüchtige Substanzen in der Raumluft